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Donnerstag, 10. März 2011

Wann hört der "Spielsucht"-Irsinn auf?

Passend zur nächsten Runde in den Beratungen um einen neuen Staatsvertrag für das Glücksspiel git es ein neues Brüller-Urteil zum Thema. WestLotto darf keine Tipps mehr von Hartz-4-Empfängern annehmen.

Begründung ist, dass Lotto sich der Spielsuchtprävention verschrieben hat und vor Verschuldung durch Glücksspiel schützen wollen. Die neuen Hartz-4-Sätze sehen aber nur Geld für die Grundsicherung vor, nicht für Tabak, Alkohol oder Glücksspiel.
Vergl. Welt

Einmal abgesehen davon, wie das eine Lottoannahmestelle nachprüfen soll, wovon der Tippschein-Abgebende seinen Lebensunterhalt bestreitet, denke ich immer nch, dass er selbst zu entscheiden hat, wofür er sein Geld ausgibt. (Oder ist der nächste schritt, dass die Richter dem Einzelhandel verbieten Bier oder Zigaretten nur noch gegen Jobnachweis zu verkaufen???

Letztlich bleibt die Ursache für diesen Irrsinn aber das Festhalten am Glückspielmonopol bei Sportwetten mit fragwürdigen Begründungen. Eigentlich liegt mein Augenmerk ja mehr auf das Lottospiel als auf Sportwettten - aber was zu weit geht, geht zuweit...

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OffTopic:
Apropos "was zu weit geht": Ich muss hie mal ein Statement für Felix Magath abgeben. Was sich der Wurstverkäufer Tönnies & co. da wieder einfallen lassen haben... Der Mann sollte seinen Namen ändern lassen und sich entsprechend seinem Standing Nennen, nämlich als Freund von Scheeel - nämlich Tünnes. Dann wäre noch leichter ersichtlich, dass es sich bei ihm um nichts als eine Witzfigur handelt.
Felix Magath soll Trainer auf Schalke bleiben - das meinen lt. Facebook auch eine Großzahl von Fans des FC Schalke 04.
Außerdem: die Hetzkampagne der WAZ von Gestern, am Tag des Einzugs in Viertelfinale der Champions League , vor dem so wichtigen Spiel, gehört bestraft. Daher: mein Aufruf an alle Schalke Fans: WAZ-Boykott!!!

1 Kommentar:

  1. Ein hervorragender Kommentar zu diesem fragwürdigen Urteil:
    http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article12770095/Erziehung-So-geht-es-nicht.html
    der auch noch einmal herausstellt, wie auch gut gemeinte Ansätze nach hinten losgehen können, wenn sie nicht durchdacht sind (Glücksspielstaatsvertrag)

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